Brutalste Aufklärung

Bill Williamsen, der Protagonist aus der Filmtriologie „Rampage“ von Uwe Boll klärt brutalst auf. Nach seinem spektakulären Amoklauf, verschanzt er sich in einer Fernsehstation nimmt dort Geiseln und erzwingt dadurch die Ausstrahlung seiner Botschaft landesweit (USA). Die Gewaltorgie in Ego-Shooter-Manier macht den Filmcharakter Bill Williamsen verabscheuenswürdig, aber was er verkündete, lässt einen sagen: „Scheiße, der hat ja so verdammt recht!“

(Filmausschnitt aus „Rampage 2, capital punishment“)

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15. Oktober oder Revolution ist da, wo draußen ist

Was meine Hoffnung nährt ist, dass jede negative Entwicklung eine Gegenbewegung hervorruft. Widerstände in Griechenland, soziale Proteste in Israel, Demonstrationen in Spanien, Occupy Wallstreet  weitet sich in den USA zunehmend aus. Hier eine imposante Bildstrecke. Was zaghaft und vereinzelt begann, nimmt nun allmählich Fahrt auf und  globale Dimensionen an. In vielen Städten auf der ganzen Welt gehen Menschen auf die Straße, gegen die Finanzmarktdiktatur, gegen das korrupte System, gegen Sparzwänge und damit einhergehende Sozialkürzen, für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für eine bessere Welt in der wieder wahre Werte zählen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Veränderung kann man nicht bloggen und twittern, nicht einmal mehr wählen, sie findet außerparlamentarisch, also draußen statt. Am 15.Oktober, kommenden Samstag sollten wir aus dem Haus gehen und jenen 1%, deren Handeln von Verantwortungslosigkeit und Raffgier geprägt ist, welches steigende Arbeitslosigkeit und zunehmende Armut bewirkt, das angemessene soziale Feedback geben. Friedlich und gewaltfrei, denn wir sind nicht wie sie, wir sind die 99%…

It’s time for global change! (Version für den deutschsprachigen Raum)

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Parteispenden

Die folgende aufschlußreiche Grafik visualisiert die Parteispenden von Juli 2002 bis November 2010 ab 50.000 Euro. Dadurch werden die Puppenspieler und ihre Fäden sichtbarer:

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NPD pleite?

Geistig insolvent sind sie aufgrund ihrer faschoiden Idiotologie schon lange, nun scheint es als wären sie auch finanziell ziemlich angeschlagen:
Wegen eines möglicherweise fehlerhaften Rechenschaftsberichtes zeigte sich die NPD sogar bei der Bundestagsverwaltung selbst an. In der Parteikasse sollen laut Gerüchten rund 1 Million Euro fehlen. Der langjährige NPD-Schatzmeister Kemna wurde bereits im September 2008 zu einer Freiheitsstrafe von 2 Jahren und 8 Monaten wegen Untreue verurteilt. Er hatte 700.000 Euro aus der Parteikasse abgezweigt, um sein Küchenstudio vor der Pleite zu retten. Ich weiß nicht wieviele Jahre Knast zusammenkommen, wenn man die Haftstrafen aller NPD-Mitglieder zusammenzählt, aber mich würde es wirklich nicht wundern, wenn dieser braune Verein ein extrem korrupter Haufen wäre. Selbst die NPD-Wähler dürften sich ziemlich verarscht vorkommen, wenn sie erneut wahrnehmen müssen, wie die NPD-Funktionäre die Gelder eigennützig zweckentfremden und die Kassen plündern. Die Tatsache, dass sich die rechtsextremen Parteien mit ihrem Dilettantismus immer wieder selbst im Weg stehen, kann ich nur begrüßen und mir eine gewisse Schadenfreude nicht verkneifen… 🙂
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Uganda: Homosexuallität und Prostitution sind nicht unsere Art zu leben

Ugandas Regierung hat einen Workshop für Prostituierte, der für den gestrigen Mittwoch in Entebbe geplant war, verboten

Prostitution ist illegal in Uganda, obwohl „Sexarbeiter“ frei in der Hauptstadt Kampala operieren.
Die Organisatoren der Konferenz aus den USA, Kenia und Uganda wollten den Teilnehmerkreis über seine Menschenrechte aufklären.

Minister Buturo:

„Wir nennen es eine Untugend welche illegal ist und mit 7 Jahren Gefängnis bestraft werden kann“ ließ der Ethik-Minister Nsaba Buturo verlauten, als er das Verbot letzte Woche ankündigte.
„Uganda hat entschieden, dass Homosexuallität, Prostitution und solche Dinge nicht unsere Art zu leben sind. Jeder der dagegen verstösst, bekommt was er verdient!“ fügte er hinzu.

Joshua Mmali von der BBC in Kampala sagte, dass der Einladungsbrief an Teilnehmer in der gesamten Ostafrikanischen Region gerichtet war.
Sie hatten bereits ihre Flüge und Aufenthaltskosten für das 4-tägige Treffen bezahlt, welches von der in Uganda beheimateten Frauengruppe Akina Mama wa Africa organisiert wurde.
Letztes Jahr, vor dem Meeting der Commonwealth-Führer in Kampala wurden spezielle Kontrollzonen eingerichtet um die Aktivitäten der „Sexarbeiter“ zu unterbinden.
Ein Editoral in der State-Run New Vision Newspaper rief zur Debatte darüber auf, wie die Prostitution im Lande gesetzlich geregelt werden sollte.
Prostituierte sind überall, in Pubs in Bars, auf der Straße, in Massagesalons, in Strip Bars und Bordellen, stand dort zu Lesen. Würde die Polizei die gesetzlichen Reglungen mit Gewalt gegen „Sexarbeiter“ durchsetzen, hätten diese wahrscheinlich keine andere Arbeit. Man würde diese Praxis nicht beenden, sondern die Kriminalität steigern.

Einige persönliche subjektive Worte dazu:
Natürlich ist Prostitution keine Lebensart in Uganda, sondern leider für Viele eine Notwendigkeit um zu Überleben! Homosexuallität ist mitnichten ein Verbrechen! Bei der geplanten Konferenz ging es nicht darum, Prostitution in Ostafrika zu etablieren oder zu verbreiten, sondern um Menschenrechte. Diese werden von den Herrschenden mißachtet: Brutalität, Vergewaltigungen, Folter und weitere Reprassalien gegen Frauen, die ihrem Elend durch das Geschäft mit käuflicher Liebe zu entfliehen versuchen, ausgeführt von uniformierten Handlangern, die sich offiziell Polizei nennen, werden angeordnet von der Regierung! Korrupte Politiker wie Buturo prostituieren sich für Macht und Geld, bestehlen und verkaufen ihr eigenes Volk. Sie sind das wahre Übel des Landes! Wünschenswert wäre, wenn Menschen wie Buturo bekämen, was sie verdienen!

Quelle : BBC

Kenia im Chaos

Dieses Land galt immer als ein Model für Stabilität in Afrika. Dieses Bild wurde durch Kibaki’s immer offensichtlicheren Wahlbetrug zerschmettert. Spätestens seit der Aussage des Vorsitzenden der Wahlkommission Samuel Kivuitu:

„Ich weiß nicht ob Kibaki die Wahl gewonnen hat.“

dürfte wohl klar sein, dass die Volksabstimmung manipuliert worden ist.
Zum eiskalten Kalkül machtbesessener korrupter Politiker gehört meist das bewusste Verlagern des Kampfes auf die ethnische Linie. Die Mächtigen haben schon immer ihre eigene Volksgruppe bei der Vergabe von Führungspositionen bevorzugt und dadurch die Spaltung im Volk gefördert. Auch Kibaki und Odinga sind das Gegenteil von vorbildlichen Staatsmännern, durch ihre aggressive Rhetorik schüren sie das Feuer des Hasses zwischen den Volksstämmen Kikuyu und Luo. Während sich die reiche Elite des Landes in ihren Wohlstandsfestungen verschanzt, reiben sich die Armen des Landes in den Slums durch gewaltsame, tribale Außeinandersetzungen auf. Weiterlesen

Gewalt in Kenia

Ein trauriger Tag für Kenias Demokratie, war der 30.12.2007, als der 76-jährige Mwai Kibaki seine Wiederwahl verkündete und sich vereidigen ließ. Überschattet wird sein „Sieg“ vom Verdacht des Wahlbetrugs. Hier noch einmal die Chronologie der Ereignisse:
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