Sommerzeit, Globaler Sound beim Muschelsalat (3)

Am Mittwoch, den 30.07.2014 startete das NRW-Roadfestival Odyssee 2014 – Musik der Metropolen, jährlich veranstaltet vom besten Radiosender Deutschlands, in die letzte Runde. Dieses Mal war es etwas anders. Es gab keine Unterteilung in Vor- und Hauptakt. Dieses Mal machten Mariama & Moh! Kouyate, die sich erstmals in Paris trafen, auf ihrer musikalischen Reise zwischen Westafrika und dem Okzident erstmalig Halt in Hagen (Westfalen). Im ersten Teil präsentierten beide abwechselnd ihre eigenen Lieder und wurden jeweils vom anderen musikalisch unterstützt. Im zweiten Teil wurden gemeinsam einstudierte Songs dargeboten. Sie begeisterten das Publikum rund um die Bühne der Konzertmuschel im Volkspark von Anfang bis Ende.

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„Imadjigui“ heißt Bescheidenheit

In seinem Heimatland Elfenbeinküste wird er wegen seiner politischen Texte verfolgt, deshalb lebt der Reggaemusiker Tiken Jah Fakoly im Exil in Mali. In einem Interview bei Funkhaus Europa antwortete er auf die Frage, welche Rolle Bescheidenheit in seinem Leben spielt, folgendes:

„Bescheidenheit ist gerade für Reggaemusiker wichtig. Denn im Reggae geht es ja darum, wo man herkommt. Reggae ist Musik vom Volk für das Volk. Als Reggaemusiker ist man die Stimme des Volkes und trägt eine Verantwortung. Deshalb kann man kein großer Star sein und in einem protzigen Haus wohnen. Man muss bescheiden bleiben und darf seinen Ruhm nicht ausnutzen! Ein Großteil meiner Einnahmen geht an Schulprojekte. Ich habe bereits zwei Schulen bauen lassen. Und ich bekomme dafür so viel von den Menschen zurück!“
Quelle

Bescheidenheit ist keine Zier, denn besser lebt es sich ohne Gier.

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