It’s President Barack Obama!

Barack Obama, der 44.Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

So sieht ein Sieger aus, so sieht Hoffnung aus:

barack_obama

Obama – McCain 349:160 (Wahlmänner, 3 Staaten stehen aktuell noch aus). So einen Sieg nennt man haushoch, oder nicht?

Noch deutlicher allerdings wäre der Sieg für Barack Obama ausgefallen, wenn die ganze Welt abgestimmt hätte. Auf der Webseite If the world could vote haben 868.144 Menschen aus 213 Ländern virtuell ihre Stimme abgegeben:

Barack Obama: 87.3% (758,041 votes)
John McCain: 12.7% (110,103 votes)

Nur in Albanien und Mazedonien hätte McCain gewonnen. Natürlich verzerren diese Zahlen, denn kaum einer in den Armenhäusern dieser Welt hat Zugang zum Internet (aus einigen afrikanischen Ländern z.B. gab es nur eine oder zwei Stimmen), aber der Trend ist doch eindeutig.
Barack Obama wäre auch der Präsident der Welt!

Einige Top-Resultate für Obama:

  • Jamaica……….98.1% (4.011 Stimmen)
  • Kenia………….95.4% (676 Stimmen)
  • Deutschland…92.5% (15.302 Stimmen)
  • Frankreich…. 94.5% (21.372 Stimmen)
  • GB………………92.9% (21372 Stimmen)
  • Australien……92.4% (60564 Stimmen)
  • Japan…………..88.4% (2.063 Stimmen)

Interessant sind auch die Zahlen aus Israel (64.7% / 798 Stimmen), Iran (80.7% / 3.302 Stimmen), Irak (71.4% / 28 Stimmen). Wobei man immer berücksichtigen muss, wenn man die Statistik auf dieser Webseite betrachtet, dass diese nur einen Eindruck vermittelt, zumal in vielen Ländern der Einstieg ins WordWideWeb sowie freie Meinungsäußerung nicht gegeben sind.
Quelle

Zombies im weißen Haus?

Es geht das Gerücht um die Welt, dass ein Zombie bald das weiße Haus übernehmen wird.
Achtung Obama, hinter Dir!

Ein weiteres Gerücht besagt, dass das schon vor 8 Jahren passiert ist:

Das würde jedenfalls so einiges erklären 😉

via Fefe

[update]
Hier wird McCain „photoshopped“. Muharrharrharr :mrgreen:

Obama in Berlin – Ein Realpolitiker in Gestalt eines Popstars?

Nach(t)gedanken zur Rede von Barack Obama am 26.09.2008 in Berlin:
US-Senator Barack Obama sprach, 200. 000 Menschen hörten zu. Dagegen bleibt jeder deutsche Politiker blaß. (Nein, nicht wegen der Hautfarbe!). Unsere „Volksvertreter“ schaffen es gerade mal ein Bierzelt zu füllen, aber auch nur wenn sie ihre Zuhörer mit Freibier abfüllen.
Barack Obama dagegen wird gefeiert wie ein Pop-Star. Wohlgemerkt, er ist noch nicht der US-Präsident und er hat bislang nichts weltbewegendes bewirkt. Er ist charismatisch, wirkt unverbraucht, vermarktet und verkauft sich gut, kommt bei den Leuten an. Ein Grund für die große Begeisterung in Deutschalnd ist zweifellos, dass man G.W.Bush und seine Politik seit Jahren wie ein Kloß im Hals empfindet, den man endlich ausspeien möchte.
Doch machen wir uns nichts vor: John McCain und Barack Obama sind die Präsidentschaftskandidaten, die jene Machtgruppen, welche hinter den Kulissen agieren, zugelassen haben. Könnte es auch ein berechnender Schachzug sein, ein neues Gesicht, einen afro-amerikanischen Präsidentschaftskandidaten nach Übersee zu entsenden, um den Europäern einen „Wind of Change“ in den USA zu suggerieren? Vielleicht ein gewagt aufgeschriebener Gedanke, aber man sollte nicht ernsthaft erwarten, dass unter dem Präsidenten Obama, die Vereinigten Staaten eine völlig neue Außenpolitik gestalten. Stattdessen fordert auch er mehr millitärische Unterstützung von Europa im „Kampf gegen den Terror“, wie es offiziell heißt. Seinen potenziellen Wählern zuhause, stellt er Steuersenkungen durch Einsparungen beim Millitärhaushalt in Aussicht. Daher weht der Wind.

Die USA werden vermutlich auch unter der Regentschaft des 1.Afro-Amerikanischen Präsidenten keine friedlichere Nation, vielmehr wird Europa zumehmend in globale gewaltsame Konflikte involviert. Sicherlich kann man mit Panzern und Raketen Mauern einreißen, aber die Mauern in den Köpfen der Menschen werden dadurch nur noch dicker und höher.

Anfänglich war ich ja auch von Obama begeistert, aber je größer der Hype um den „Popstar“ wird, desto skeptischer werde ich. Er ist weder ein Martin Luther King noch ein Nelson Mandela und John F. Kennedy ist überbewertet 😉
So befürchte ich nun, dass er nicht mehr als das kleinere „Übel“ im Vergleich zu dem „Kriegshelden“ McCain ist. Die Zukunft wird die Antwort geben. Die Hoffnung auf eine bessere Welt stirbt zuletzt…

USA ein Entwicklungsland?

Verlassen wir einen Augenblick die Zivilisation werfen einen Blick über den großen Teich auf die Vereinnahmten Staaten von Amerika:
Die Nachfahren der europäischen „Zivilisationsflüchtlinge“ haben in letzten 160 Jahren immer noch nicht gelernt, dass man Konflikte mit Verstand besser löst, als mit barbarischer (militärischer) Gewalt. Erst seit den 70’ern gelangten die Amerikaner allmählich zu der Erkenntnis, dass dunkelhäutige Personen auch Menschen sind und gestanden ihnen schrittweise gleiche Bürgerrechte zu. Ob sie schon soweit sind, für einen „afroamerikanischen“ Präsidenten? Nun, dass Wahlkampf keine Popveranstaltung ist, scheinen sie auch noch nicht zu wissen. Liebe US-Politiker, richtiger Wahlkampf wird über Inhalte geführt, es geht keinesfalls darum den politischen Gegner durch Lügen zu dissen diffamieren! Und überhaupt: Weder kann ein Terminator ein guter Gouverneur noch ein drittklassiger Cowboy (Reagan, Bush jr.) und erst Recht keine Tüte Pommes (McCain) ein guter Regierungschef sein! Ich bin also dafür, dass Europa endlich die Entwicklungshilfe für Euch streicht, indem man keine US-Politiker mehr zu teuren sinnlosen Staatsbesuchen einlädt, nur damit diese endlich mal was Anständiges zu Essen auf die Gabel kriegen 😉

Was ist ein Neocon?

Als bekannt setze ich vorraus, dass Neo das griechische Präfix für Neu ist. Kommen wir nun zum zweiten Wortteil con. Hier klärt ein Blick ins Englisch-Deutsch-Wörterbuch auf:
Ein con man ist ein Betrüger, Bauernfänger, Hochstapler, Trickbetrüger. Ein Neocon dementsprechend ein neuzeitlicher Betrüger, Bauernfänger, Hochstapler und Trickbetrüger. Diese Attribute werden von der Realität untermauert: Wie war nochmal die Begründung für den Irak-Krieg? Wie wurde George W. Bush erstmalig Präsident der Vereinigten Staaten? Das könnte man noch endlos fortführen…keine weiteren Fragen!

So kann mein Slogan nur lauten: Please let me die, before I turn into neocon.

(Neo)con man:

Here comes the con man, coming with his con plan.
We won’t take no bribe, we’ve got to stay alive.
We gonna chase those crazy baldheads out of town…

Bob Marley Song: Crazy Baldheads