Blogger-Bashing in der Seifenoper

Wer hat denn dieses Stück Rollentext für die ARD-Endlos-Fernsehserie „Verbotene Liebe“ ausgebrütet?

„Kennst du das neue Wort für Langeweile? Bloggen. Kein Thema zu dem es nicht einen Blog gibt. Kein Thema zu dem nicht jeder meint seine Meinung kundtun zu müssen. Die Leute haben einfach zuviel Zeit. Guck dir mal an worüber sie sich im Internet das Maul zerreißen… […]
Quelle: ARD mediathek (ab 5:00)

Der Schauspieler, der eine Flasche spielt, ist dann wohl die „Message in a bottle“ die dem TV-Glotzer seifenoperverpackt geschickt wird. Schon interessant in welch vielfältiger Form unsere Mainstreammedien meinungsbildend tätig sind. Es wäre übrigens nicht das erste Mal, dass Lobbyisten ihre Botschaften in Seifenopern lancieren. Beim „Marienhof“ zum Beispiel:

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Warum ich Anne Will, Sandra Maischberger und Frank Plasberg nicht mehr schaue

Als mündiger Bürger sollte man sich politisch bilden. Doch am Ende der Talkshows über Politik und Gesellschaft bin auch nicht schlauer, eher wütender. Schon in den Vorankündigungen zu den Sendungen wird durch die Auswahl der Gäste die Richtung vorgegeben, sozusagen eine ideologische Vorselektion. Fernsehen als Meinungsverstärker. Selten wird jemand eingeladen, dessen Gesicht noch nicht von Fernsehkameras abgenutzt ist und keine der üblichen populären Thesen vorbringt.
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