Ruanda

Heute vor 20 Jahren begann der Völkermord in Ruanda, bei dem bis Mitte Juli 1994 etwa 800.000 bis 1Million Menschen abgeschlachtet wurden. Ruanda sollte ein Mahnmal für die Weltgemeinschaft und ihre verlogene internationale Moral sein. Vor 20 Jahren haben sie alle weggeschaut. Wenn die führenden Politiker dieser Welt heute betonen, wie wichtig Ihnen die Verteidigung der Menschenrechte ist, halte ich das für Heuchelei. Menschenrechte interessieren nur, wenn sie zufällig auf der Strecke zu geostragetischen Interessen, Rohstoffen und sicheren Handelswegen liegen. Ruanda hatte offenbar all dieses nicht zu bieten…

Wyclef Jean – Million Voices

Presse:

„Beide Seiten, Hutus und Tutsis, haben Verbrechen begangen“, so Rusesabagina, der sich das Urteil erlaubt, weil seine Mutter eine Tutsi und sein Vater ein Hutu war: „Diese Wahrheit muss auf den Tisch – sonst gibt es keinen dauerhaften Frieden.“

Blogosphäre:

Das Deutsche Winterchaos, ein subjektiver Rückblick

Für einen Rückblick auf das Deutsche Winterchaos ist es eigentlich noch zu früh, denn der Winter ist längst nicht vorüber, er ist derzeit zwar auf dem Rückzug, vielleicht nur um erneut Anlauf zu nehmen.  Hier meine persönliche Sicht auf die bisherigen Winter-Geschehnisse, leicht chronologisch sortiert, unvollständig, zusammenhangslos und nicht ganz ernst gemeint 😉

Weiterlesen

Landshut: Schon wieder ein „Amoklauf“!

Man hätte auch vermelden können: „Schießerei im Landshuter Landgericht“, aber „Amoklauf“ geht seit Winnenden besser, bringt mehr Quote und Auflage für die Boulevardmedien. Wenigstens bleiben uns in diesem Fall eines 60jährigen, der bei einem Zivilprozess um sich schoß, sich am Ende selbst richtete, die hohlphrasierten Politiker-Plattitüden über die „Killerspiele“ erspart.
Wie üblich werden wieder sogenannte Experten bemüht und in Szene gesetzt. In ein paar Tagen legt sich der Rummel wieder und die sensationsgeile Karawane zieht weiter zum nächsten „Massaker“.
Weiterlesen

TV-Treated – Amoklauf und Killer-Fernsehen

tv-treated

Columbus und seine üble Brut, das „westliche“ Fundament

Jene (online-tagebuchführenden) Bewohner der „westlichen“ Wohlstandsgesellschaft, die ständig über „westliche“ Werte als das Maß aller Dinge schwadronieren, sollten den Ball flach halten, sich darauf besinnen, auf welchem Fundament die sogenannte „westliche“ Welt erbaut ist.

Songlyrics (Auszug):
Der Schmerz ist so groß denn,
da ist etwas passiert vor ein paar hundert Jahren, da sind ein paar miese Seeräuber losgefahren.
Es war der Columbus und sein mörderischer Klan. Es sollte der Startschuß sein, für einen neuen Weltplan.
Sie hatten Kanonen, genug Schießpulver an Board. Sie waren vorbereitet auf den größten Massenmord.
Die Flagge war die Spanische, die Hände waren blutrot und ihr ständiger Begleiter der Teufel und der Tod…

Bitte Musikvideo ansehen, empfehlenswerter wahrer Geschichtsunterricht!

Ganjaman – Columbus/Santa Maria

Direkter Link zum Youtube-Video

Santa Maria wärst du doch im Sturm gesunken, dann wäre Kolumbus im Atlantik ertrunken,
so viele Unschuldige hätten nicht den Tod gefunden, zu viele Menschen wurden in Ketten gebunden,
sie hinterließen Schrecken und Meere von Blut, Christopher Columbus und seine üble Brut,
denn er war’s der das Übel in die Welt hinaustrug, was folgte war der Sturm die blutige Flut..

Respekt Ganjaman! Starke wahre Worte, gute Musik! Herzliche Grüße nach Berlin!
Ganjaman’s Homepage

Christoph Columbus war keinesfalls der glorreiche Entdecker, als der er gefeiert wird. Vielmehr war er der Wegbereiter des Genozoids, der 1492 durch den Pakt mit dem Teufel besiegelt wurde. In der Folgezeit verloren schätzungsweise 70-110 Millionen eingeborene Amerikaner durch barbarische Abschlachtung und eingeschleppte Krankheiten ihr Leben.

Blogged with the Flock Browser

Tags: , , , , , , , , ,