6 Jahre TOMS WOCHENSCHAU

6_Jahre_Toms_Wochenschau

Mit dem heutigen Tag ist dieses Blog exakt 6 Jahre online.  Seit Wochen verfolge ich die stündlichen Nachrichten nicht mehr, weder im Radio noch im TV. Mir fehlt nichts. Im Grunde passiert doch immer das Gleiche. Fünf Minuten vor der Tagesschau berichten Börsenkenner_innen live vom Tanz ums goldene Kalb. Zur vollen Stunde erfahren wir, dass wieder irgendwo Bürger- und Menschenrechte mit Füßen getreten werden. Politiker tun überrascht und heucheln Betroffenheit. Anderorts ein tragisches Ereignis mit Todesopfern. Im gleichen Atemzug die Info wie viele Deutsche unter den Toten sind. Auf irgendeinem Krisenherd tobt noch immer oder schon wieder Krieg. Korrospondenten vor Ort und Experten hier schätzen die Lage ein. Die „Pleitestaaten“ der Eurozone werden weiter privatisiert und verarmt. Arm und Reich entfernen sich zunehmend, global und regional. Tagtäglich wird der Nachrichtenkonsument dahingehend konditioniert, dass Wachstum das wichtigste auf der Welt ist und „das System“ nicht hinterfragt werden soll. Danach Brot und Spiele. (aktuelle Sportereignisse), schließlich das Wetter und zweimal die Woche Lottozahlen…

Was das alles mit „6 Jahre Toms Wochenschau“ zu tun hat? Ich denke über eine inhaltliche Veränderung nach.

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Wunder gibt es immer wieder. Zum Beispiel „Wirtschaftswunder“ und „Jobwunder“

Der Begriff Wirtschaftswunder bezeichnet den schnellen Wiederaufbau und den lange anhaltenden ökonomischen Aufstieg nach dem zweiten Weltkrieg bis in die 70er Jahre. Seinerzeit profitierte davon der Großteil der Bevölkerung. Ein Heer von Schreibnutten, die sich selbst Journalisten nennen, sorgen durch ihre, mit  Euphemismen aufgepumpten geisttötenden Schlagzeilen, die das x-te „Wirtschaftswunder“ propagieren, dafür dass dieser Begriff aktuell in seiner ursprünglichen Bedeutung zunehmend erodiert.

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Ankündigung des Amoklaufs von Winnenden nur ein Fake?!

HAHAHA Wenn sich das letztendlich als wahr herausstellt, ist es ein Armutszeugnis für unseren „Qualitätsjournalismus“. Gerade auch auf NTV gefunden:

Tim K. hat seinen Amoklauf womöglich doch nicht vorab im Internet angekündigt. Die Annahme der Ermittler, die Ankündigung der Bluttat in einem Internet-Chat sei auf dem Computer des 17-Jährigen geschrieben worden, habe sich als falsch herausgestellt, sagte ein Sprecher der Polizei Waiblingen am Abend. Es gebe derzeit keinen Beweis, dass Tim K. diesen Eintrag selbst verfasst habe. […] weiterlesen

Alle sind sie darauf hereingefallen. Jeder Fernsehsender hat in seinen Hauptnachrichtensendungen darüber berichtet, dass der Amoklauf von Winnenden zuvor in einem „Chatroom“ angekündigt wurde. Weiterlesen