Dortmund. Revolution im Mikroformat. [upgedated]

Unter der tiefstehenden Sonne durch die langen Schatten der Häuser wehte ein winziges Häuchlein Widerstand über den Friedensplatz. Ein kleines Trüpplein von weniger als 100 demonstrierte gegen die Bankenmacht, verlor sich auf der großen Fläche. Ein Mini-Polizeiaufgebot war in der Ecke postiert und verlebte gähnend eine ruhige Schicht.
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„Gib mir die Welt plus 5 %“

Gastbeitrag von mot:

Ich habe diesen Film vor ca 2 Jahren entdeckt und er hat mich sehr beeindruckt. Sicher, der Film hat auch ein paar Schwächen und hält nicht jeder wissenschaftlichen Analyse stand, aber er erklärt sehr genau, die Hintergründe und Absichten unseres Geldsystems und der Geldschöpfung.
Vor allem, dass nur eine ganz kleine Minderheit von unserem Geldsystem profitiert und die Masse sich im Hamsterrad dreht. Durch die gegenwärtigen Inflation der Rettungsschirme und die Tatsache, dass die Steuerzahler die Zeche zahlen sollen bekommt der Film einen erschreckenden Bezug zur Gegenwart.
Ich bin gespannt ob aktuelle Bewegungen wie „Occupy Wall Street“ etwas erreichen, es wäre der Welt und den unterdrückten Sklaven zu wünschen.

15. Oktober oder Revolution ist da, wo draußen ist

Was meine Hoffnung nährt ist, dass jede negative Entwicklung eine Gegenbewegung hervorruft. Widerstände in Griechenland, soziale Proteste in Israel, Demonstrationen in Spanien, Occupy Wallstreet  weitet sich in den USA zunehmend aus. Hier eine imposante Bildstrecke. Was zaghaft und vereinzelt begann, nimmt nun allmählich Fahrt auf und  globale Dimensionen an. In vielen Städten auf der ganzen Welt gehen Menschen auf die Straße, gegen die Finanzmarktdiktatur, gegen das korrupte System, gegen Sparzwänge und damit einhergehende Sozialkürzen, für mehr Verteilungsgerechtigkeit, für eine bessere Welt in der wieder wahre Werte zählen, die nicht an der Börse gehandelt werden. Veränderung kann man nicht bloggen und twittern, nicht einmal mehr wählen, sie findet außerparlamentarisch, also draußen statt. Am 15.Oktober, kommenden Samstag sollten wir aus dem Haus gehen und jenen 1%, deren Handeln von Verantwortungslosigkeit und Raffgier geprägt ist, welches steigende Arbeitslosigkeit und zunehmende Armut bewirkt, das angemessene soziale Feedback geben. Friedlich und gewaltfrei, denn wir sind nicht wie sie, wir sind die 99%…

It’s time for global change! (Version für den deutschsprachigen Raum)

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