„Leute, die Werbeblocker einsetzen, finde ich asozial“

klirrte es im Glashaus, wo Jan Gleitsmann saß. In diesem Blogbeitrag lasse ich ein paar meiner ungeschminkten persönlichen Gedanken zu seinem Artikel bei Mobilegeeks und zum Thema Hirnfickbranche (vulgo: Werbeindustrie) freien Lauf. Ein Rant? Ein Kommentar? Eine Glosse?

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„Sozialtouristen“

„Sozialtouristen“ ist es also geworden, das Unwort des Jahres 2013, auserkoren von Sprachwissenschaftlern.  Eine weitere Neusprech-Vokabel die als berittener Wahnsinn durch die Medienlandschaft galoppiert.  Derartige Wortkonstrukte bedeuten oft das Gegenteil dessen, was der halbwegs vernünftige Menschenverstand damit assoziiert.

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„Armutsflüchtlinge“

Ihr, die ihr das Wort „Armutsflüchtlinge“ mit diesem überheblichen abfälligen Unterton in den Mund nehmt, kotzt mich an. Ihr tut so, als hättet Ihr Eure Pole Position zum Start ins Leben nicht etwa einer glücklichen Fügung des Schicksals zu verdanken, als wäret Ihr nicht in diese Wohlstandswelt hineingeboren worden, als wäre es nicht menschlich nachvollziehbar, dass Menschen der Armut zu entfliehen suchen, als wäre es nicht so, dass Ihr diese Thematik zu Eurem politischen Vorteil ausschlachtet. Ihr stinkt aus dem Mund! Könnte an der ideologischen Verwesung in Eurem Kopfräumen liegen…

Entschuldigung, musste mal raus.

Religion und Penisbeschneidung

Ich glaubte mal Religion sei eine Geisteshaltung, ein Bekenntnis zu Gott, eine Orientierungslinie, die hilft nicht allzu weit vom Pfad der Tugend abzuweichen. Doch wenn ich mir anschaue, wie Religion praktisch gelebt wird, habe ich den Eindruck sie besteht überwiegend  aus geheuchelter Moral, aufgeladen mit rituell symbolischem Firlefanz. Die Reaktion von Juden und Muslimen in Deutschland auf das Urteil des Kölner Landgerichts, das Beschneidungen aus religiösen Gründen verbietet und als Körperverletzung wertet, was ich begrüße, verstärkt diesen Eindruck.

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Dumm, dümmer, Spam-Kommentare (5)

Spam, die Seuche des Internets, raubt nicht nur Zeit, sondern verursacht auch immense Kosten und zusätzliche Umweltverschmutzung. Hierzu ein Beispiel aus diesem Artikel: „Die Abschaltung des berühmt-berüchtigten Spam-Versenders McColo Inc. im November 2008 entsprach aus energetischer Sicht der Stillegung von 2,2 Millionen PKWs.“ Dabei ist Spam in seiner Nutzlosigkeit nicht zu übertreffen.

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Danke, Deutschland. Für voll Beschäftigung!

Bevor dieser grandiose Rant von Wilfried Schmickler aus der Sendung Mitternachtsspitzen vom 17.12.2011 wieder von der Videoplattform Youtube verschwindet (das kennt man ja), habe ich mir die Mühe gemacht den Text dieser Rede niederzuschreiben und ein wenig zu illustrieren ;-), er folgt im Anschluß an das Video:

„Ich habe eine Zeitung gelesen, eine Süddeutsche und da habe ich diese Anzeige gesehen, hier oben dieser seelig grinsende Dackel mit Helm und darunter die Schlagzeile: SO VIELE MENSCHEN IN ARBEIT WIE NIE ZUVOR.
DANKE, DEUTSCHLAND.

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Hundstage und Katzencontent

Ein bisschen Urlaub nehmen, gleichzeitig in Hängematte und Internet herumhängen, mit bescheuerten  Tweets am Fließband die Anzahl meiner Follower mit der Geschwindigkeit einer im freien Fall befindlichen Fahrstuhlkabine in den Keller rasen lassen, einen mit Katzencontent ausstaffierten schrägen Bullshit-Artikel ins Blog nageln,

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„Wie reagieren die Finanzmärkte?“ Drauf geschissen!

Geht es in den Nachrichten um die Euro-Krise, um die Streitfrage darüber wie groß der Rettungsschirm sein soll und um die exorbitante Staatsverschuldung der USA, kommt immer  die gleiche Frage: „Wie reagieren die Finanzmärkte?“ Wenn ich das höre, fliegt mir glatt das Blech weg. Wisst Ihr was? Eure Finanzmärkte können meinetwegen verrecken! Die Mehrzahl derer, die einer rechtschaffenden Arbeit nachgehen, haben ohnehin nichts mit der Börse zu schaffen, sie sind vielmehr damit beschäftigt dafür zu sorgen, dass jenes Geld, was die Akteure auf den Finanzmärkten für sich „arbeiten“ lassen, überhaupt einen Wert hat.

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Mehr Netto? Am Arsch!

Erinnert sich noch jemand an die Versprechungen vor der Bundestagswahl 2009? „Arbeit soll sich wieder lohnen“. „Mehr Netto“ Das „Mehr Netto“, was man uns in die rechte Tasche gelogen hat, wird uns nun aus der linken Tasche wieder herausgezogen. Ich sach nur „Gesundheitsreform“, die uns von unserem Gesundheitsminister extrabreit grinsend verkauft wurde, wie von einem Waschmittelvertreter. „Wäscht so weiß, weißer geht’s nicht“ Resultat: Weniger Netto! Willkommen auf dem Boden der Tatsachen.

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Ihr macht mir keine Terrorangst!

Die weitaus größere Gefahr lauert ohnehin im eigenen Haushalt. Deshalb habe ich mehr Angst, dass mir die dicke Oma, die über mir wohnt, beim Balkonpflanzenbügeln auf die Rübe fällt, während ich kotzend über meine Balkonbrüstung einen Stock tiefer hänge, nachdem ich diesen Kommentar, der im Anschluß an die gestrigen Tagesthemen über den Äther ging, sah:

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