Brutalste Aufklärung

Bill Williamsen, der Protagonist aus der Filmtriologie „Rampage“ von Uwe Boll klärt brutalst auf. Nach seinem spektakulären Amoklauf, verschanzt er sich in einer Fernsehstation nimmt dort Geiseln und erzwingt dadurch die Ausstrahlung seiner Botschaft landesweit (USA). Die Gewaltorgie in Ego-Shooter-Manier macht den Filmcharakter Bill Williamsen verabscheuenswürdig, aber was er verkündete, lässt einen sagen: „Scheiße, der hat ja so verdammt recht!“

(Filmausschnitt aus „Rampage 2, capital punishment“)

Weiterlesen

Advertisements

Liberale Heulsusen

Im liberalen Teil unserer Blogosphäre echauffiert man sich in beinahe weinerlicher Art und Weise über das illegale Vorgehen der Bundesregierung & BND (Der ist doch gar nicht zuständig dafür!) gegen die reichen kriminellen Steuersünder.

heisse_hehlerware.jpg
Vorsicht, heiße Hehlerware!

Kein Wort über die grenzenlose Raffgier der Besserbekommenden, die bereits ein luxeriöses Leben führen aber ihren Hals nicht voll kriegen. Nein, die Täter werden hier zu Opfern gemacht und der Staat, den nicht wenige Liberale am Liebsten ganz abschaffen würden, ist der alleinige Bösewicht. Meine Wenigkeit findet, dass in diesem Fall von Staatsseite zwar übelst gesetzwidrig agiert wurde, soweit die Kritik berechtigt, man hat aber auf der anderen Seite, ein noch größeres Unrecht enttarnt. Doch die „liberale Elite“ bejammert ausschließlich die armen armen Millionäre, die ja soo viele Steuern bezahlen müssen:

Diejenigen, die einen Teil ihres v e r s t e u e r t e n Einkommens nach Lichtenstein verbracht haben, gehören hierzulande zu den 10% der Steuerpflichtigen, die 50% des Einkommenssteueraufkommens erbringen. Ein Zumwinkel z.B. hat 2007 mindestens 2,5 Mio € Einkommenssteuer entrichtet. Der hinterzogene Steueranteil beläuft sich bei 1 Mio auf zwanzig Jahren auf 50.000 € p.A…

[ via ]

Wenn ich Zeit habe, werde ich Herrn Zumwinkel mal bedauern, ich wringe sogar extra mein Auge aus und heule zum Beweis meines Mitgefühls, eine Träne in die Tasse!

Die Arbeitnehmer, die das fürstliche Gehalt von Herrn Zumwinkel & Co erwirtschafteten, welche kaum die Möglichkeit haben, ihr Einkommen am Fiskus vorbei zum Erbsenprinz nach Liechtenstein zu schaffen, werden selbstredend bei den liberalen Niedriglohnbefürwortern nicht erwähnt. Die würden sich aber vermutlich gerne ihren verwöhnten Wohlstandshintern vom Dienstmädchen nachtragen lassen, welches dafür „großzügige“ 4 Euro/Std. bekommt. 😉

liechtenstein_schlossvaduz.jpg
Oder dürfen es die Cayman-Islands sein?

Wenn sie mal wieder fordern, verfehlte Politik mit militärischer Gewalt fortzusetzen, sind die Liberalen Blogger oftmals nicht so zimperlich mit Rechten von Menschen, doch wenn es gegen die eigene Klientel geht, sprich die Einschläge näher kommen, ergeht man sich ins Wehklagen. Heulsusen! 😥

Blogged with Flock

Tags: , , , , , , , , , ,

Mindestlohn

Gegen Mindestlohn sind nur diejenigen, die selbst nicht zu Niedriglohn-Bedingungen arbeiten müssen. Ihnen geht es gut, aber sie gönnen anderen nicht, was sie selbst besitzen.
Ich bin für Mindestlohn, denn man arbeitet um zu LEBEN und nicht umgekehrt. Und LEBEN bedeutet mehr als ÜBERLEBEN.