David Cameron gibt den Harten

Der britische Premierminister David Cameron fährt die knallharte Linie gegen die chaotischen Randalierer, die London, Manchester und Birmingham unsicher gemacht haben. Die Polizeipräsenz soll, trotz zukünftig geplanter Personaleinsparungen, erhöht werden. Die Krawallmacher sollen ihr Recht auf Sozialwohnungen verlieren, Mieter werden delogiert. Ausgangssperren werden verhängt. Der Einsatz der Armee im Landesinneren wird erwägt. Was sonst könnte die konservative Regierung tun? Liebe, verbesserte Lebensbedingungen, (Aus)Bildung, Arbeit, Zukunftperspektiven, mehr gesellschaftliche Teilhabe und optimalere Integrationspolitik hat sie offenbar nicht im Angebot,…

Weiterlesen

Advertisements

Ihr macht mir keine Terrorangst!

Die weitaus größere Gefahr lauert ohnehin im eigenen Haushalt. Deshalb habe ich mehr Angst, dass mir die dicke Oma, die über mir wohnt, beim Balkonpflanzenbügeln auf die Rübe fällt, während ich kotzend über meine Balkonbrüstung einen Stock tiefer hänge, nachdem ich diesen Kommentar, der im Anschluß an die gestrigen Tagesthemen über den Äther ging, sah:

Weiterlesen

Er nannte sich Pocke

Mein Freund hat nun einen neuen Spitznamen, neulich sagte er zu mir:

Ich bin am Arsch. Genauer gesagt fühle ich mich wie eine Pocke am Arsch. Nicht außen an der Pobacke, das wäre ja noch erträglich, nein ich fühle mich wie mittendrin in der Ritze und kriege jeden stinkigen Furz ab. Vom Rest, der danach kommt möchte ich erst gar nicht reden,…

Eigentlich ist „Pocke“ nicht depressiv, im Gegenteil, er ist ein Typ der selbst in einer misslichen Lage noch versucht das Positive zu sehen, eine Lebensphilosophie die uns verbindet. Dieser Ausspruch ist eher seinem ureigenen Galgenhumor geschuldet, vermischt mit temporär übler Laune und zuviel Alkohol im Blut. Er hat insbesondere seit dem Millenium viele Schicksalsschläge einstecken müssen, ist oft gestürzt, aber wie eine Katze wundersamer Weise immer auf die Füße gefallen. „Pocke“ ist ein sehr angenehmer lustiger umgänglicher Zeitgenosse, manchmal mit der Tendenz zum Leiden, was gelegentlich in Endzeitstimmung mündet. Nur wenn man ihn allzuoft „anfurzt“ wird er wirklich garstig.
Mein Freund bloggt nicht, daher hat er mich gebeten gelegentlich über seine Erfahrungen zu berichten, wir werden also noch von ihm hören,…
Zu Finanzkrise und Rezession analysierte er fachmännisch:

Bald sind wir alle im Arsch, das könnte zu einer „Pockenepedemie“ entarten,…

Ich hoffe er behält Unrecht,…

Liberale Heulsusen

Im liberalen Teil unserer Blogosphäre echauffiert man sich in beinahe weinerlicher Art und Weise über das illegale Vorgehen der Bundesregierung & BND (Der ist doch gar nicht zuständig dafür!) gegen die reichen kriminellen Steuersünder.

heisse_hehlerware.jpg
Vorsicht, heiße Hehlerware!

Kein Wort über die grenzenlose Raffgier der Besserbekommenden, die bereits ein luxeriöses Leben führen aber ihren Hals nicht voll kriegen. Nein, die Täter werden hier zu Opfern gemacht und der Staat, den nicht wenige Liberale am Liebsten ganz abschaffen würden, ist der alleinige Bösewicht. Meine Wenigkeit findet, dass in diesem Fall von Staatsseite zwar übelst gesetzwidrig agiert wurde, soweit die Kritik berechtigt, man hat aber auf der anderen Seite, ein noch größeres Unrecht enttarnt. Doch die „liberale Elite“ bejammert ausschließlich die armen armen Millionäre, die ja soo viele Steuern bezahlen müssen:

Diejenigen, die einen Teil ihres v e r s t e u e r t e n Einkommens nach Lichtenstein verbracht haben, gehören hierzulande zu den 10% der Steuerpflichtigen, die 50% des Einkommenssteueraufkommens erbringen. Ein Zumwinkel z.B. hat 2007 mindestens 2,5 Mio € Einkommenssteuer entrichtet. Der hinterzogene Steueranteil beläuft sich bei 1 Mio auf zwanzig Jahren auf 50.000 € p.A…

[ via ]

Wenn ich Zeit habe, werde ich Herrn Zumwinkel mal bedauern, ich wringe sogar extra mein Auge aus und heule zum Beweis meines Mitgefühls, eine Träne in die Tasse!

Die Arbeitnehmer, die das fürstliche Gehalt von Herrn Zumwinkel & Co erwirtschafteten, welche kaum die Möglichkeit haben, ihr Einkommen am Fiskus vorbei zum Erbsenprinz nach Liechtenstein zu schaffen, werden selbstredend bei den liberalen Niedriglohnbefürwortern nicht erwähnt. Die würden sich aber vermutlich gerne ihren verwöhnten Wohlstandshintern vom Dienstmädchen nachtragen lassen, welches dafür „großzügige“ 4 Euro/Std. bekommt. 😉

liechtenstein_schlossvaduz.jpg
Oder dürfen es die Cayman-Islands sein?

Wenn sie mal wieder fordern, verfehlte Politik mit militärischer Gewalt fortzusetzen, sind die Liberalen Blogger oftmals nicht so zimperlich mit Rechten von Menschen, doch wenn es gegen die eigene Klientel geht, sprich die Einschläge näher kommen, ergeht man sich ins Wehklagen. Heulsusen! 😥

Blogged with Flock

Tags: , , , , , , , , , ,

Alemannia Aachen – 1.FC Köln 3:2

Mal wieder etwas Belangloses: Fußball!
In diesem 2.Liga-Spiel verlief die 1.Halbzeit recht undramatisch, haute keinen Potato von der Couch. Die schwarz-gelb gekleideten Aachener, litten seltsamerweise jedes Mal an der Fallmannssucht, sobald sie das weiß umrandete Gebiet erreichten, welches in Fachkreisen als Strafraum bekannt ist. Dort angekommen, nahmen die Aachener Spieler also ständig freiwillig Ganzkörperkontakt mit dem Rasen auf, was sich in der 37.Minute durch einen verwandelten Elfmeter, dem 1-1-Ausgleich auszahlte. Die Kölner waren bereits in der 28. Minute in Führung gegangen, als der Fahrer eines 140.000-Euro-Porsche, Patrick Helmes, zum erstenmal bei einer Hereingabe von links, goldrichtig stand. Zuvor war Helmes, der Zweitliga-Spieler mit erstklassigem Einkommen, vor allem dadurch aufgefallen, dass seine Pässe ausschließlich den neutralen mitspielerfreien Raum erreichten. Der Halbzeitpfiff…Gähn.

2.Hälfte: Dilettantisches Kölner Abwehrverhalten ermöglichte den Aachenern kurz nach Wiederanpfiff das erste reguläre Tor und damit die 2-1- Führung. Die Aachen-Fans feierten und sangen im fäkalen Chor: „Scheiß FC Köln…“. Der Reporter sah ein packendes Derby, ich schlief ein. Als ich aufwachte, war das Spiel offensichtlich beendet, Aachen hatte 3-2 gewonnen, hochbezahlte Angestellte des 1.FC Köln sagten Sachen in Mikrophone, versuchten vergeblich den Grund für die Niederlage zu erklären. Ich werde zukünftig bei DSF-Übertragungen von Spielen des 1.FC Köln wichtigere Dinge tun, wie z.B. die Struktur meiner Rauhfasertapete eruieren oder ich gehe in den Keller, Öl sägen. Das war’s für heute, live von Toms Wochenschau, ich gebe zurück zu den angeschissenen Sendeanstalten…Gute Nacht 😦