Lebst Du noch oder bist Du schon ein Smartphone-Zombie?

„Deine Welt spielt sich fast nur noch auf Deinem 5Zoll-Display ab. Es ist so traurig.“

„Mein Display hat 5.5 Zoll!“

„Siehst Du, genau das meine ich.“

„?“

Smartphone-Zombies

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Bitte helft (den Smartphone-Zombies über die Straße)!

Smartphone-ZombiesLaut Statistik liegt die Anzahl der Smartphone-Nutzer in Deutschland bei 45,6 Millionen (Stand Februar 2015). Über’m Daumen gepeilt ergibt sich daraus, dass jedes Smartphone einen halben Bundesbürger besitzt, Tendenz: Rasant steigend. Weltweit sind es etwa 1,91 Milliarden. Die Weltbevölkerung wird in absehbarer Zeit mehrheitlich aus Smartphone-Zombies bestehen. Durch die völlig überflüssige Smartwatch wird diese Besorgnis erregende Entwicklung noch beschleunigt.

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Die Zombisierung der Menschheit

Überall sehe ich sie, wie sie geistesabwesend, unbeholfen und scheinbar völlig desorientiert durch Städte, Dörfer, Felder und Wiesen taumeln. Zombies! Doch anders als in einschlägigen Horror-Klassikern werden diese Zombies nicht durch einen gezielten Kopfschuß erlöst. Einerseits werden sie, abgesehen davon dass sie den Straßenverkehr unsicher machen, für größtenteils harmlos gehalten, andererseits werden sie als willige Konsumenten gebraucht. Wachstum durch Zombies®. Die wandelnden Scheintoten des 21.Jahrunderts stehen deshalb unter Naturschutz. In der Londoner Brick-Lane wurden sogar die Laternenpfähle gepolstert, weil sie ständig dagegen laufen. In China gibt es extra Zombie-Schutzzonen und Gehwege. Diese Maßnahmen laufen jedoch oft ins Leere, weil Zombies wegen ihrer eingeschränkten Hirnaktivität und dem krassen Aufmerksamkeitsdefizit oftmals keine Hinweiszeichen wahrnehmen.
Wissenschaftler haben längst eine der Hauptursachen für die Zombisierung der Menschheit gefunden. Es ist kein geheimnisvoller Virus, es ist…

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Quizduell. Wer fordert mich heraus?

In den sogenannten sozialen Medien ist Quizduell in aller Munde. Kein Wunder bei mittlerweile über 8 Millionen Spielern im deutschsprachigen Raum. Als ich mich dort vor c.a. 2 Monaten anmeldete, waren es gerade mal knapp 2 Millionen. Die App kann kostenlos heruntergeladen werden. Ich habe mich aber schnell für die Premium-Version, kostet 2,69€, entschieden, um die nervige Werbung loszuwerden. Ein weiterer Vorteil der kostenpflichtigen Variante ist  der Einblick in die persönliche Statistik und die Möglichkeit eigene Fragen einzusenden. Die App ist zwar für das Smartphone konzipiert, funktioniert aber auch auf dem Tablet.

Wer Lust hat gegen mich anzutreten, ich heiße hier wie dort „Tom Beam“ 😉

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„Phubbing“ oder: Warum die Smartphone-Manie den Menschen um drei Evolutionsschritte zurückwirft

Smartphone-Nutzer haben keine Kontaktprobleme. Wenn sie sich in ihrer typisch gebeugten Gangart durch den öffentlichen Raum bewegen, dabei auf ihr Display starren, bekommen sie regelmäßig Vollkontakt mit Schilder- Laternen- und Ampelmasten. Derartige Kollisionen mit der Realität sind nur ein kurzer schmerzhafter Wachmacher, bald darauf nehmen sie wieder ihre geduckte weltabgewandte Körperhaltung ein, tauchen erneut ab in ihre virtuelle Koma-Welt und ignorieren die Menschen in ihrer räumlichen Umgebung. Der Gebrauch des modernen High-End-Mobiltelefons hat bei vielen längst ein Ausmaß weit jenseits dessen, was ich noch halbwegs als sinnvoll erachte. Das betrifft vor allem die jüngere Generation.

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Allein in Komastadt

Science Fiction (?)

Zweimal falsch abgebogen, dann die Orientierung verloren, schließlich hoffnungslos verlaufen. Ich, allein, fern von zu Hause, wo mein vergessenes Handy lag. Ich, der die Beschaulichkeit ländlicher Idylle liebte, in der fremden hektischen Großstadt, mitten auf einem riesigen Platz, der vermutlich das Zentrum darstellte. Das sollte kein Problem sein, da waren ja so viele Menschen, die ich nach dem Weg fragen konnte. Hilfesuchend sah ich mich um. Die nette junge Dame dort könnte ich fragen. Als ich mich näherte, um mich von ihr auf den richtigen Pfad leiten zu lassen, sah ich dass sie durch ihre Ohrhörer akustisch von ihrer Umwelt entkoppelt war. Ich wechselte die Richtung, blickte mich um. „Der junge Mann, der da drüben bequem auf der Bank im Schatten eines Hagebuttenbeerbaumes herumlümmelte, könnte mir vielleicht den Weg weisen“ dachte ich.

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Gegen das Blut im Smartphone: Fairphone

Wer sich ein Smartphone ans Gehör hält, müsste eigentlich Blut am Ohr haben, weniger wegen dem nervigen Gelaber des Gesprächspartners, welches Ohrenbluten verursacht, eher wegen der Blut-Mineralien, die das Gerät enthält. Zum Beispiel Kupfer und Kobalt, Rohstoffe, die in den Minen der Republik Kongo zu menschenverachtenden Arbeitsbedingungen abgebaut werden. Die Minen werden größtenteils von so genannten „Rebellen“ die nichts anderes als Warlords sind, kontrolliert. Mit dem Erlös werden mitunter Kriege finanziert, die weiteres Leid verursachen. Hinzu kommt noch mehr Elend bei der Produktion der Mobiltelefone, die in asiatischen Arbeitshöllen stattfindet.

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