Sommerzeit, Globaler Sound beim Muschelsalat (3)

Am Mittwoch, den 30.07.2014 startete das NRW-Roadfestival Odyssee 2014 – Musik der Metropolen, jährlich veranstaltet vom besten Radiosender Deutschlands, in die letzte Runde. Dieses Mal war es etwas anders. Es gab keine Unterteilung in Vor- und Hauptakt. Dieses Mal machten Mariama & Moh! Kouyate, die sich erstmals in Paris trafen, auf ihrer musikalischen Reise zwischen Westafrika und dem Okzident erstmalig Halt in Hagen (Westfalen). Im ersten Teil präsentierten beide abwechselnd ihre eigenen Lieder und wurden jeweils vom anderen musikalisch unterstützt. Im zweiten Teil wurden gemeinsam einstudierte Songs dargeboten. Sie begeisterten das Publikum rund um die Bühne der Konzertmuschel im Volkspark von Anfang bis Ende.

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Songtipp (31) : Shy FX feat. Liam Bailey – Soon Come

Die Tage werden kürzer, die Nächte länger. Der Sommer zieht sich langsam zurück, aber noch ist er eine Weile hier. Musikalisch betrachtet, kann ich aber jetzt schon für mich das Fazit ziehen, dass dieser Sommer einer der heißesten der letzten Jahre war. Auf meiner persönlichen Playlist steht auch diese grandiose Reggae-Nummer:
Shy FX feat Liam Bailey – Soon Come

Herrlich und das Wahlkampfgetöse ist weggeblasen 🙂

„Fettsäcke wie Uli Hoeneß“

Helge Schneider, als Blödelbarde bekannt, als Musiker verkannt und als Interviewpartner interessant, gab bei Lanz sein Statement zur Steueraffäre Uli Hoeneß ab, nannte dabei den FC Bayern-Boss einen „fetten Sack“, dem 1 Monat Untersuchungshaft bei Wasser und Brot mal ganz gut täte. Uschi Glas entglitten die Gesichtszüge, was vermutlich weniger an ihrer von Stiftung Warentest mit „mangelhaft“ bewerteten Hautcreme lag, wahrscheinlich eher daran, dass sie dem korrupten Bayrischen Amigo-Clan und deren Parteifreunden recht nahe steht. Danke Helge, für diese klaren öffentlichkeitswirksamen Worte, die mir aus der Seele sprechen, dafür empfehle ich Helges neusten Hit bei mir als Songtipp 😉

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Songtipp (6) – Ton Steine Scherben: Dr.Sommer

Vorab: Es geht bei diesem Lied nicht um den Sexberater aus dem Jugendmagazin Bravo, dass ich mir nur einmal im Leben gekauft habe. Außerdem bin ich der Meinung, dass für Sex gleiches gilt wie für viele andere schönen Dinge: Lerning by doing, dafür brauche ich keinen Doktor 😉 Beim Songtext geht es um die eigentlich warme Jahreszeit, er gilt im doppeltem Wortsinne, denn der Sommer kann auch als Metapher gedacht werden und für menschliche Wärme stehen, welche die Seele enteist und das Herz erhellt, ein Gefühlssommer eben, inmitten des derzeit herrschenden durchwachsenen Sommerwetters.

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36 Grad!

Heute habe ich draussen in der sengenden Sonne malocht, meine Birne hat gekocht, der Schweiß strömte in Bächen, konnte trotzdem noch lächeln. Wenn die Luft brennt, ist es nicht gut wenn man rennt. Für den morgigen Freitag haben die Wetterfrösche für NRW bis zu 36 Grad angesagt! Die Arbeit wird ab morgen Mittag abgesagt. Gejammert wird nicht, nur die Harten kommen in den Garten 😉 Anstatt sich nutzlos zu erregen, lieber die richtige Platte auflegen:
2raumwohnung – 36 Grad

36 Grad und es wird noch heißer, mach den Beat nie wieder leiser
36 Grad kein Ventilator, das Leben kommt mir gar nicht hart vor
36 Graaaaaaaaaaad,….

Diesen heißen Beat mache ich bestimmt nicht leiser. 36 Grad. Morgen.
Von diesem Song gibt es noch weitere Versionen, die hier ist auch nicht schlecht:
Rhythms Del Mundo feat. 2raumwohnung – 36 Grad

Es ist wieder Sommer !

Gleich ziehe ich mir ein kurzärmeliges buntes T-Shirt an, renne jauchzend aus dem Haus, mache zirkusreife Luftsprünge, während ich die wärmenden Sonnenstrahlen unter blauem Himmel genieße, tanze ich durch die Straßen, denn es ist wieder Sommer…Moment mal, wir schreiben den 1.Februar, die Temperaturen liegen um den Gefrierpunkt und Schnee liegt. Egal, man kann es sich wenigstens vorstellen, karibische Beats schieben die Fantasie an. Also, Lautstärkeregler nach rechts, das folgende Video abspielen und der Schnee taut weg:

Tarrus Riley – She’s Royal

Nice Tune 🙂

Sommerregen

Abseits der planierten Pfade der Zivilisation weichen die Sorgen des grauen Alltags dem satten Grün des Waldes. Kurz nach dem Regenschauer scheinen die Blätter eine noch intensivere Farbkraft zu besitzen. Die Vögel übertönen mit ihrem fröhlichen Gesang das deprimierende Lärmen überdrehter Maschinen, welches nun nur noch aus weiter Ferne wahrnehmbar ist. Loslassen, langsamer werden, durchatmen inmitten der grünen Lunge, Auszeit.
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Ein ganz normaler Sommertag

Die Schwere der schwülen Luft lastet auf den Schultern des ermatteten Stadtstreichers, er lässt seinen abgemagerten Körper auf die Parkbank sinken. Ein trauriger Blick durch den braunen Hals der leeren Bierflasche, auf deren Grund das imaginäre Bild von einer schöneren Vergangenheit genauso schnell schwindet, wie die Hoffnung auf eine bessere Zukunft. Irgendwo in einem Vorgarten verselbstständigt sich ein Rasenmäher, dessen Besitzer mit dem Gesicht nach unten in der Wiese liegt. In der Ferne kündigt sich grummelnd ein herannahendes Gewitter an.
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Nur Petting ist nicht genug

Petting war ihm nicht mehr genug, er wollte nun mehr. Er war der Meinung sie hatten genug geschmust und gekuschelt, es sei nun an der Zeit, immerhin kannten sie sich schon 2 Tage und 56 Minuten! Er plante sie zu überrumpeln, die Gelegenheit war günstig, nur Sie und Er, eine heiße Sommernacht gemeinsam auf der Parkbank.Sie liebkosten und küssten sich. Er öffnete langsam und leise den Reißverschluß seiner Hose, die Dunkelheit war seine Verbündete, geeignet seine Absicht zu verbergen.
Er legte sein bestes Stück in ihre Hand, sie fühlte es und sagte nur:
„Nein Danke, ich möchte jetzt keine Zigarette“