Meteorit trifft „Bild“-Redaktion! Sachschaden: 13,80 €

Schlachtzeile:
Meteorit_trifft_Bild vom 2013-02-16 12:38:30

Meteorit trifft Bild-Redaktion in Berlin! Sachschaden: 13,80 €¹. Glücklicherweise wurde kein Bild-Mitarbeiter verletzt, sie konnten gerade noch rechtzeitig bei der taz unterschlüpfen.

Fußnote¹: Das bei eBay gebraucht ersteigerte Fernrohr in den Abrund, welches bei Kai Diekmann auf dem Schreibtisch stand, ging beim Einschlag zu Bruch. Alles weitere, was durch den Impakt pulverisiert wurde, ist von so geringem Wert, dass es nicht beziffert werden konnte.

Bundeswehr-Werbekampagne bei Springer geplant: Guttenberg sagt „Danke BILD!“

Bundesverteidigungsminister und Bundeskanzler in spe K.T. Guttenberg revanchiert sich für den Beistand der „Bild-Zeitung“ während der Doktortitel-Affaire und initiiert  zum Dank eine große Werbekampagne für die Bundeswehr in Form von Print-Anzeigen, die ausschließlich in Springer-Blättern geschaltet werden sollen. Eine Hand wäscht die andere. Zielgruppe dieser Promotion-Aktion sind vor allem junge Menschen aus der sogenannten Unterschicht, die eine schlechte berufliche Perspektive haben. Diese dürfen, anstatt dem Steuerzahler zur Last zu fallen auf den Schlachtfeldern der Welt im Interesse der Wirtschaftselite und der Classe Politique, den Heldentod sterben und bekommen nach der Heimreise in Holzkisten ein feierliches öffentliches Begräbnis mit betroffen dreinblickenden Spitzenpolitikern. So bekommt das nutzlose Leben potentieller Hartz4-Empfänger wenigstens einen Sinn.

Kriegsminister
Bildquelle: Agenda 2013

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Blutbad

Winnenden. Ein 17-jähriger Mordläufer erschoss gestern 15 Menschen. Die Opfer und ihre Angehörigen tun mir unendlich Leid.

Im Anschluss an diese schreckliche Tat, begann der mediale „Amoklauf“: Berufsbetroffene Politiker aller Parteien heuchelten ihre Beileidsbekundungen in Mikrophone, bevor sie wieder zum realpolitischem Tagesgeschäft übergingen. Bald werden sie die Erweiterung des Präventivstaates fordern.
Die quotengeilen Medien überfluteten den Fernsehzuschauer mit „Brennpunkten“, „Extras“ und „Specials“. Sensationslüsternde Reporter schwärmten aus, schnappten wie die Piranhas nach jedem Informationsbrocken. Gefühle geschockter Angehöriger und Zeugen wurden zur Schau gestellt.

Ich habe gestern die Mattscheibe verdunkelt, die Proll-Box ausgeschaltet, konnte es nicht mehr ertragen,…
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Spiel nicht mit den Schmuddelkindern!

Den geifernden Journalisten, vor allem von den Krawall-Käseblättchen, gelingt es regelmäßig den Polit-Hauptdarstellern der ehemals sozialdemokratischen SPD das Versprechen abzuringen, keinesfalls mit der Linkspartei zu koallieren. Mit den (politischen) Schmuddelkindern spielt man nicht! Und wehe dem, der „Wortbruch“ begeht, der wird als Sau durch den medialen Boulevard getrieben. Wenn es nicht gegen die Linkspartei geht, nimmt man es mit nicht eingehaltenen Koalitionsaussagen [1] dann nicht mehr so genau.
Natürlich gibt es bei der Linken einiges zu kritisieren, aber eine öffentliche inhaltliche Auseinandersetzung mit einer immerhin demokratisch legitimierten Partei, findet in den Mainstreammedien kaum statt. Lieber bohrt man tief in der SED-Vergangenheit, schürt tumbe Ressentiments, während man bei der CDU inklusive der ehem. FDJ-Propagandistin Angela Merkel nicht mal an der Oberfläche kratzt. So wird die überwiegend konservativ neoliberal geprägte (Springer-)Presse im Superwahljahr 2009 Wahlwerbung für die amtierende Bundeskanzlerin machen.
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Das teuerste Klopapier der Welt

Endlich kommt zusammen was zusammengehört: Die 4 Buchstaben, die man nicht lesen sollte und die 4 Buchstaben auf die man sich setzen kann, eben jene die gelegentlich auch mal abgewischt werden müssen!
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