Nehmt das, Ihr Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern

Die Mixtape-Review ist m.E. eine gelungene Provokation und eine Botschaft für alle Schwulenhasser unter den Reggae-Hörern, die zu so genannten Battyman-Tunes, die Hass und Gewalt gegen Schwule propagieren, tanzen. Musikalisch für meinen Geschmack eher dürftig, daher kein Songtipp, aber die Nummer ist es alle Male wert aufgrund ihrer Message weiterverbreitet zu werden:

Schwuler Reggae (Mixtape Review) – Battyboy Soundsystem

[Nachtrag]
Missverständliche Überschrift überarbeitet (URL noch sichtbar) und zur Klarstellung: Reggae-Musik zu mögen, bedeutet mitnichten generell schwulenfeindlich gesinnt oder homophob zu sein, das soll jenen gesagt sein, die das Musikgenre Reggae pauschal als schwulendiskriminierende Hassmusik diffamieren. Auch die Musikwelt ist nicht schwarzweiß, sie ist bunt und das ist auch gut so.

„Arsch huh“ gegen rechts! DANKE KÖLLE !

Gestern fand in Köln der sogen. „Anti-Islamisierungskongress“ der rechtsextremen Gruppierung „Pro Köln“ statt.Die Kölner Bürger zeigten Flagge und gaben den islamophoben Fremdenhassern erfolgreich Kontra. Köln bleibt tolerant. Köln bleibt multikulturell. Köln ist nicht braun, sondern bunt!

Wer hätte das gedacht, dass ich mal einen CDU-Politiker 100%ig zustimmend zitieren würde:

Diese braunen Biedermänner sind in Wahrheit Brandstifter, Rassisten im bürgerlichen Zwirn, subtile Angstmacher und genau da stellen wir uns quer!
Köln ist bekannt für seine Gastfreundlichkeit, aber heute ist unsere weltbekannte Toleranz zu Ende. Dieser verfaulten Clique des Eurofaschismus, diesen Haiders und Le Pens und wie sie alle heißen, rufe ich zu: Da ist der Ausgang, da geht’s nach Hause!
Kölns Oberbürgermeister Fritz Schramma. CDU

Schramma, der beste Mann in der CDU. Schramma für Merkel!

Fefe fasst auf seinem Blog zusammen:

Der „Anti-Islamisierungskongress“ ist in einem Groß-Debakel für die Nazis geendet. Das ist so großartig, das ist echt episch. Das Boot, das sie gechartert haben, konnte über Stunden nicht anlegen, weil sie vom Ufer aus mit Steinen beworfen wurden. Nach fünf (!) Stunden auf dem Rhein riegelt die Polizei einen Bereich ab, damit sie landen können, aber dann streiken die Busfahrer und sie können ihre Stadtrundfahrt nicht antreten. Die Taxifahrer wollten sie auch nicht mitnehmen. Und gegen Abend sind sie noch aus dem Hotel rausgeflogen. Am Ende haben sie dann verzweifelt noch versucht, ein Schiff mit Übernachtungsmöglichkeit anzumieten, aber das ist wohl auch gescheitert. Und das Abendessen fiel auch aus. Da wird einem doch ganz warm ums Herz.

Danke Fefe, für diese treffenden Worte, da wird auch mir warm ums Herz!
Dieser Kölner Sieg gegen rechts, lässt mich die 0:2-Niederlage meines FC gegen Arminia Bielefeld locker verschmerzen. Bedanken möchte ich mich auch bei den den Kölner Künstlern, die sich unter dem Motto „Arsch huh“ gegen rechts engagiert haben. Dabei waren u.a. Gentleman, den ich ohnehin musikalisch sehr schätzte, BAP, die Höhner, mit denen ich hier im Blog schon ein Hühnchen gerupft habe und die Kölner Kult-Rocker Zeltinger Band.
DANKE KÖLLE du bis ne Jeföhl!

Interessante Informationen hierzu:
Kölner Stadtanzeiger: Köln hat sich gewehrt – Ausführlicher Bericht, chronoligischer Ablauf, Fotostrecke.

kstaTV: Video-Zusammenfassung.

Express: 11 mal Ätsch! Wie Köln die Braunen austrickste

Beschließen möchte ich diesen Beitrag mit dem geilsten Song, den Udo Lindenberg je geschrieben hat. Er passt so gut zum Thema:
Udo Lindenberg – Panik Panther

„Faschos verpisst euch, keiner vermisst euch, wir wollen euch nur noch von hinten sehen“
In diesem Sinne 😉

Gay West kann dem Kolonialismus auch gute Seiten abgewinnen

Lieber Adrian, bei allem Respekt, aber manchmal sollte man vielleicht zweimal überlegen, bevor man seinen Gedankenschrott in die Blogosphäre ablädt. Unter der Überschrift „Warum Kolonialismus manchmal gar nicht mal so schlecht ist“ steht folgendes zu lesen: Weiterlesen