Der ideale Bundespräsident wäre,..

…kein Politiker, sondern ein durch und durch aufrichtiger Mensch aus dem realen Leben, jenseits der Parallelgesellschaft classe politique und ihren einflussreichen „Freunden“. Wir brauchen keinen Händeschüttler sondern einen Arschtreter, jemand der als ethisch-moralische Instanz der „alternativlosen“ Politik, die von den Interessen einer mächtigen elitären Minderheit beeeinflusst wird, eine Hürde in den Weg stellt. Quasi einen echten Volksanwalt als Gegenpol zu den Elitenvertretern. Der neue Bundespräsident könnte beispielsweise ein Schriftsteller oder ein Künstler sein. Er sollte einen messerscharfen Verstand besitzen, Verständnis und zwei offene Ohren für die alltäglichen Probleme und Nöte der Bürger haben und ein Gespür für soziale (Fehl)Entwicklungen. Vor allem sollte er kein taktisches Verhältnis zur Wahrheit pflegen, stattdessen die Sprache Tacheles fliessend beherrschen.  Der Bundespräsident sollte direkt vom Volk und nicht von der Bundesversammlung gewählt werden.

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Urlaub mit unseren Politikern (2)

Einmal mehr wollen sich unsere Politiker volksnah zeigen und bieten ihren Bürgern erneut an, die schönste Zeit des Jahres, mit ihnen gemeinsam zu verbringen. Doch in diesem Jahr ist maximal ein Kurzurlaub drin, denn unsere Junta geliebte Regierung ist schwer im Stress, die Terminkalender bis zum Bersten gefüllt, daher ist die Sommerpause kurz, schließlich schreiben wir das Superwahljahr 2009. Reichlich Beton muss noch gegossen werden, für das Lügenfundament, unzählige leere Sprechblasen sind mit heißer Luft zu befüllen,…
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Europawahl 2009: Das wahre Ergebnis

Gestern war Europawahl (Direktwahl EU-Parlament), nicht mal die Hälfte ging hin. Das offizielle amtliche Endergebnis für Deutschland steht fest. Eine ausführliche Kommentierung dazu erspare ich mir, das Resultat ist weder überraschend, noch Anlass zur Freude. Wie üblich werden die Stimmanteile in Bezug auf alle abgegebenen Stimmen errechnet und so in den Medien verbreitet. Besser wäre es aber, man würde die prozentualen Stimmanteile bezogen auf alle wahlberechtigten Bürger angeben, um die Teilnahme an der Demokratie sowie die Legitimation der „Volksvertreter“ wahrheitsgetreuer abzubilden.

Die Wahlbeteiligung in Deutschland lag nur bei 43,3 %
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Warum (deutsche) Politiker twitteruntauglich sind.

Ein kurzer persönlicher Rant anläßlich des Politcamps vom 2.-3.Mai 2009:
Politiker haben die „Fähigkeit“ mit möglichst vielen Worten, möglichst wenig auszusagen. Aber bei Twitter ist genau das Umgekehrte gefragt. Politiker bei Twitter klingen meist wie PR-gesteuerte Phrasenautomaten. Darüber hinaus fragt man sich, ob sie überhaupt authentisch sind oder ob PR-Schreiber die lästige Arbeit verrichten. Grundsätzlich spricht nichts dagegen, wenn deutsche „Politikmacher“ von Barack Obama lernen und die neuen Kommunikationskanäle nutzen, um mit den Netzbürgern zu interagieren, doch das enthebt sie nicht von ihrer Pflicht den Arsch hoch zu kriegen und sich in die sogenannten „Problembezirke“ zu begeben, mit den Menschen dort persönlich zu sprechen, um ihre Sorgen und Nöte zu verstehen und ernst zu nehmen. Die gesellschaftlich Ausgegrenzten können sich die modernen Medien schlichtweg nicht leisten und sind so einmal mehr abgekoppelt.
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POlitik und andere Wortschöpfungen

Hiermit möchte ich den Vorschlag einer neuen Schreibweise für ein wichtiges Wort in die sogenannte Rechtschreibreform einbringen. Beim flinken Tippen auf der PC-Tastatur unterlief mir nämlich ein „freudscher Verschreiber“. Es entstand POlitik. Diese Diktion drückt den Sinn des Schaffens unserer „Volksvertreter“ meines Erachtens viel deutlicher aus, als die bis dato gültige Schreibart. Die Hervorhebung von „PO“ durch Großbuchstaben zeigt prägnanter, was immer mehr Menschen rund um den Globus spüren: POlitik ist für den Hintern, wir werden beschissen. Tagtäglich! Ständig! Ihre größte Motivation ist ihr eigener Machterhalt! Ich halte die überwiegende Mehrzahl unserer Politiker für POPOlisten (sic!), Wirtschaftslobbyisten und HyPOkriten. NPD-POlitiker halten sich sogar für ParlamentARIER!

Um es abschließend noch klarer zu formulieren: POlitik von heute hat die gleiche Qualität wie das 3-Lagige beim Discounter von gestern. Sie ist also nur noch für’n Arsch 👿
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Urlaub mit unseren Politikern

Nächstes Jahr ist Wahljahr. Um Volksnähe zu beweisen, haben sich unsere Herren Volksvertreter etwas Besonderes ausgedacht. Der Bundesbürger darf im nächsten Sommer mit dem Politiker seiner Wahl den Sommerurlaub verbringen.

Toms Wochenschau gibt Entscheidungshilfe zur Auswahl des passenden Reisepartners:

Auf Segeltörn mit Wolfgang Schäuble oder Wellenreiten mit Westerwelle? Bergsteigen mit Angela Merkel wäre auch eine Option. Ich wollte schon immer mal mit der mächtigsten Frau Europas und ihren Seilschaften in der Eiger Nordwand abhängen. Oder mit Roland Koch nach Las Vegas, die Schwarzkassen verzocken.
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