Guter Verdienst für leichte Arbeit: Geld fürs E-Mail lesen. Lukratives Jobangebot oder Abzocke?

Es ist völlig unverständlich, dass in Deutschland so viele Menschen arbeitslos sind, obwohl es doch einfache Arbeit für gutes Geld gibt, wie Sand am Meer, wenn man den zahlreichen Stellenangeboten im Internet, auf Videotext oder im örtlichen Anzeigekäseblättchen glauben schenkt. Von Kugelschreiber zusammenbauen für 14€ die Stunde bis „Reichlich-Asche-machen-von-zu-Hause.de“ wird alles angeboten. Das Geld liegt scheinbar auf der Straße. „Schein“ ist genau das Stichwort!

Bei folgendem Beispiel ist meine Meinung klar. Das riecht nicht nur nach Abzocke, es stinkt danach und zwar ganz gewaltig!

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Abnehmen ohne Bewegung

Es gibt sie tonnenweise. Serien und Tipps wie man abnimmt. In sogenannten Frauenzeitschriften, Boulevardkäseblättern, in Internetforen und auf privaten TV-Kanälen. Alle haben den ultimativen Diät-Masterplan. Gewichtsreduzierung leicht gemacht. Doppelt nachdenken vor dem Essen, dann nur die Hälfte fressen. Auf Kohlenquadrate achten und wenig Kolonien zu sich nehmen. SlimFast-Pulver über die Mahlzeit streuen. Unmittelbar nach Verzehr Finger in den Hals stecken, bis Würfelhusten kommt… Na, klaro.

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TV-Treated – Amoklauf und Killer-Fernsehen

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Rotten Neighbours – Verottete Nachbarn

Wer hat’s erfunden? Die Deutschen wäre meine spontane Antwort. Doch ich werde „enttäuscht“ , denn es war der Amerikaner Brant Walker der meinte, dass es eine unheimlich tolle Idee sei, die Möglichkeit zu schaffen, den Nachbarn anonym an den digitalen Pranger zu stellen. So sagt der Gründer & Betreiber:

Die Zielsetzung von Rotten Neighbours ist, das wachsende Sicherheitsbedürfnis der Menschen auch am Immobilienmarkt zu befriedigen.

Nun, ich habe mich bereits im Kommentarbereich meines Beitrages „Nachbarschaft in Deutschland“ zu diesem Web2.0-Anscheißer-Tool geäußert und zitiere mich ausnahmsweise mal selbst:

Gutes Beispiel, welch bizarre Blüten das sogen. Web2.0 manchmal hervorbringt. Bei dieser Seite bekommen die Berufsdenunzianten wahrscheinlich feuchte Augen. Habe mir dieses hirnlose Treiben schon angesehen. Mein Fazit: Virtuelles globales Idiotentum.

Zumal Spiegel TV vorgestern darüber berichtete und sich dabei heraustellte, dass viele Behauptungen schlichtweg falsch sind, wodurch oft unbescholtene Bürger zu Unrecht entblößt werden. Wie paßt das zu einer Gesellschaft, die sich auf christliche Grundwerte beruft? Wie heißt es noch? Du sollst kein falsches Zeugnis über deinen Nächsten ablegen?

Auch Datenschützer haben zurecht Bedenken, denn das Haus des angeschwärzten Nachbarn wird auf Google-Maps rot markiert, der Standort ist dadurch weltweit einsehbar genauso wie die von Unbekannt hinterlassene Beschuldigung.

Google-Maps Europakarte: BundesrepublickDenunziantenland scheint europaweit vorne zu liegen (Screenshot 29.07.2008 Rotten Neighbours) :

Die Ansicht täuscht natürlich durch die große Entfernung. So dicht wohnen die „verotteten Nachbarn“ nicht beieinander, es gibt noch viele weiße Flecken auf der Landkarte, das stellt man beim ‚ranzoomen fest.
Auch wenn ihr nichts Böses getan habt und ein scheinbar gutes Verhältnis zu euren Nachbarn. Schaut lieber mal bei rottenneighbor.com nach, (oben rechts auf der Startseite eure Adresse eingeben, durch Komma getrennt, am Ende das Land) vielleicht ist auch euer Haus schon rot markiert, vielleicht wird auch euer Name durch den Schmutz gezogen. Ihr wißt ja:
Überall lauert der ganze große Anschiß!