„Was hat Multikulti je für uns gebracht?“

Neulich auf einer Pegida-Demo. Rund um den Veranstaltungsplatz sind Polizeiwannen stationiert. Die uniformierten Staatsbediensteten beäugen das Geschehen gelangweilt. Der Sprecher auf dem Podest redet vor einem kleinen Grüppchen Teilnehmer, die „besorgten Bürger“. Zunächst bedankt er sich für das zahlreiche Erscheinen, was bei einigen neutralen Beobachtern für lautes Gelächter sorgt. Doch der Pegida-Sprecher fährt unbeirrt fort, redet sich nach der Begrüßungsansprache richtig in Rage, das Oberlippenbärtchen zuckt vor Aufregung:

„Die Migranten, diese Kulturbereicherer, sie kamen hierher, nahmen uns alles, unsere Arbeit, unsere Frauen und nicht nur von uns, auch schon von unseren Vätern und von den Vätern unserer Väter…“ Der debil wirkende neben dem Sprecher auf dem Podest stehende Hilfseinheizer unterbricht:
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern….“
„Rrrrichtig….und….“
„Und von unseren Vätern Vätern Vätern Vätern…“
„Das reicht! Noch genauer brauchen wir es nicht.“

Mittlerweile hatten sich noch ein paar Dutzend Neugierige unter die „besorgten Bürger“ gemischt.
„Was, frage ich Euch, was hat Multikulti je für uns gebracht?“

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1.April – Der Tag an dem alles begann

Laut einer seriösen Quelle ist es Forschern gelungen mit modernsten wissenschaftlichen Methoden den exakten Zeitpunkt des Big Bang zu datieren. Es war der 1.April vor genau 42 Milliarden Jahren. Damit wäre auch geklärt, wie die Frage nach dem Universum, nach dem Leben und dem ganzen Rest lautet, deren Antwort 42 ist: „Vor wieviel Milliarden Jahren ereignete sich der Urknall?“ Offen ist noch die Frage nach dem WER, WIE und dem WARUM. Die Wissenschaftler sind optimistisch, dass diese Unklarheiten spätestens in den nächsten 42 Milliarden Jahren beseitigt werden. Das Datum 1.April liefert jedenfalls einen Erklärungsansatz dafür, warum das Universum so ein seltsam bizarres Gebilde geworden ist und warum auf dem beknackten 3.Planeten eines bekloppten Sonnensystems, beheimatet in einer bescheuerten Balkenspiralgalaxie namens Milchstraße, so irrsinnig merkwürdige Dinge geschehen.

Widerlegen kalte Winter in Europa die globale Erwärmung?

Hört man jenen fröstelnden Zeitgenossen  zu, die über den ziemlich heftigen Wintereinbruch diskutieren, lautet dieser Tage die selbe Frage immer wieder: „Wo bleibt denn die angekündigte Erderwärmung?“ Genau wie im letzten Winter, als uns die „klirrende“ Kälte heimsuchte, haben auch  zum Ende dieses Jahres, welches erneut einen kalten Winter einleutet, die Klimawandel-„Skeptiker“ anscheinend Oberwasser. Nach ihrer „Argumentation“ ist der diesjährige eisige Start in die Wintersaison ein Indiz oder gar ein Beweis dafür, dass die globale Erderwärmung nicht stattfindet. Diese „Beweisführung“ hat zwei grundlegende Probleme: Sie unterscheidet weder zwischen Wetter und Klima noch zwischen regional und global. Anders ausgedrückt: Ein Mensch, der größtenteils an einem Ort lebt, ist nicht in der Lage die globale Mitteltemperatur zu empfinden. Erschwerend hinzu kommt für die Klimawandel-Leugner, dass der letzte Winter global gesehen, der zweitwärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen war.

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Macht Unwissenheit sorglos? Weniger Deutsche fürchten den Klimawandel

Da hat die „Klimaskeptiker“-Lobby, die mit ihrer Propaganda die Klimaforschung diskreditiert, ja ganze Arbeit geleistet. Laut einer Spiegel-Umfrage haben die Deutschen angeblich keine Angst mehr vor dem Klimawandel:

Die Deutschen haben keine Angst mehr vor dem Klimawandel. Das hat eine Umfrage im Auftrag des SPIEGEL ergeben. Nur noch eine Minderheit von 42 Prozent fürchtet sich vor der globalen Erwärmung. Im Herbst 2006 fürchtete noch eine klare Mehrheit von 62 Prozent der Deutschen die Folgen des Klimawandels […] Qulle: Spon

Ob der harte Winter einer der Gründe für dieses Umfrageergebnis ist? Oder waren es die (angeblichen) Fehler im IPCC*-Bericht, die verzerrt widergegeben und medial aufgebauscht wurden? Mich würde mal interessieren, wie viele der Befragten den Treibhauseffekt erklären können. Die zahllosen Klimawandel-Leugner-Deppen in der Blogosphäre mit ihren haarsträubenden hanebüchenden Blogbeiträgen und Kommentaren, zeigen darüber hinaus, dass viele nicht einmal den Unterschied zwischen regional und global bzw Wetter und Klima kennen. Das offenbart einmal mehr, wie wichtig Bildung ist…

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Klirrende Winter-Hitze ist schallende Ohrfeige für Klimaskeptiker

Der eisige Winter mit seiner „klirrenden“ Kälte hat zahlreiche bibbernde Schäfchen in die Arme der Klimawandelleugner-Sekte getrieben. „Klimaskeptische“ Blogger wussten mit Titelzeilen am laufenden Band, wie z.B.„Global Warming“: Rekordschneefall in Südfrankreich zu unterhalten :mrgreen:
Inzwischen hat die NASA die globalen Temperaturen für Februar veröffentlicht, die einen Blick auf die zurückliegende Wintersaison (Norhalbkugel, Dez.2009-Febr.2010, entspricht Sommersaison auf der Südhalbkugel) ermöglichen. Dieser Winter war global der zweitwärmste seit Beginn der Temperaturaufzeichnungen vor 130 Jahren. Der Februar selbst war ebenfalls der zweitwärmste seit 130 Jahren. Weltweit hatten wir also eher einen „heißen Winter“ 😉
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Die vergebliche Suche nach intelligentem Leben

Wozu dieser Aufwand?:

Seit mehr als drei Jahrzehnten durchstöbern Forscher in aller Welt mit Radiowellen das All nach Signalen von außerirdischen intelligenten Wesen – bislang vergeblich. […] Hier entlang zum Rest des Artikels

Warum den zweiten Schritt vor dem Ersten machen? Warum sucht man nicht erstmal auf der Erde nach intelligentem Leben?

Klimaschutz pro und contra. Wissenschaft gegen Polemik oder: Miersch wird zerlegt

Von einem Wissenschaftsjournalisten erwarte ich, dass er dem laienhaften Leser komplexe wissenschaftliche Sachverhalte, verständlich und vor allem weitgehend ideologiefrei erklärt. Der Wissenschaftsjournalist Michael Miersch, der auch im Internet u.a. auf der „Achse des Guten“ oder „Maxeiner und Miersch“ publiziert, erfüllt diesen Anspruch meines Erachtens eher nicht. Stattdessen neigt er zur Polemik gegen alles, was nicht in sein Weltbild passt.
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Ibilimapu und warum Schildkröten keine Missionarsstellung praktizieren

Zur Abwechslung mal ein „hochwissenschaftlicher“ Blogbeitrag. Der Name Missionarsstellung basiert trotz der weit verbreiteten Meinung nicht darauf, dass christliche Missionare den Südsee-Insulanern damals vorschreiben wollten, dass die Mann-oben-Frau-unten-Sexposition, die einzig Anständige sei, stattdessen wird berichtet,

…dass die Bewohner der Trobriand-Inseln sich über das eintönige Sexualleben der Weißen lustig gemacht hätten, von Missionaren und deren angeblichen Vorschriften ist jedoch keine Rede. Die ihnen vorher unbekannte Mann-oben-Frau-unten-Stellung bezeichneten die Einheimischen in ihrer Sprache als „ibilimapu“ „sie, die Frau, kann nicht mitmachen“. (Hervorhebung von mir)
Quelle

Eine sehr sympathische Umschreibung von den Südseebewohnern 😉 Weiterlesen

Timing oder Halluzinationen?

Starker Kaffee ist die ideale morgendliche Starthilfe für den müden Denkapparat. Die Fachleute nennen diese legale Droge auch Mittel zur kognitiven Leistungssteigerung (cognitive enhancer). Nun haben Wissenschaftler festgestellt – sowas tun die manchmal – dass koffeinhaltige Getränke bei übermäßiger Einnahme (Äquivalent zu 7 Tassen Kaffee) nicht nur Nervosität, Angst, Kopfweh oder erhöhten Herzschlag, sondern auch Halluzinationen verursachen können.

Und ich dachte immer es sei Timing, wenn nach der 7.Tasse Kaffee ein ultravioletter Fisch mit einem Rababerblatt in der linken Flosse an meinem Wohnzimmerfenster vorbei fliegt,…

Manche sollen auch Stimmen hören, welche ihnen ihre Berufung auftragen. Ob der Papst oder andere hochrangige religiöse Gottesvertreter exzessive Red Bull- oder Kaffeetrinker sind, ist mir aber unbekannt.
Böse Zungen behaupten, die nehmen ganz andere Drogen,…

Quelle:
Telepolis