Obamas Amtszeit, kurze Bilanz.

Damals war ich naiv, glaubte jetzt kommt endlich mal jemand an die Führungsspitze der USA, der anders ist als seine Vorgänger. Der charismatische Redner hatte mich durchaus beeindruckt, er wurde der erste afro-amerikanische Präsident der Vereinigten Staaten. Was ist von seiner Amtszeit rückblickend geblieben. Nichts. Eine kurze ernüchternde Bilanz:

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Brutalste Aufklärung

Bill Williamsen, der Protagonist aus der Filmtriologie „Rampage“ von Uwe Boll klärt brutalst auf. Nach seinem spektakulären Amoklauf, verschanzt er sich in einer Fernsehstation nimmt dort Geiseln und erzwingt dadurch die Ausstrahlung seiner Botschaft landesweit (USA). Die Gewaltorgie in Ego-Shooter-Manier macht den Filmcharakter Bill Williamsen verabscheuenswürdig, aber was er verkündete, lässt einen sagen: „Scheiße, der hat ja so verdammt recht!“

(Filmausschnitt aus „Rampage 2, capital punishment“)

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Neues aus dem Kakofon: „Fiskalklippe“

Das Kakofon erschallte, heraus kam „Fiskalklippe“, eine weitere Neusprech-Vokabel, die m.E. das Potenzial hat, bei der Wahl zum Unwort des Jahres 2012 in die engere Auswahl zu kommen. Neusprech suggeriert, Neusprech verklärt, verstellt den Blick auf das Wesentliche und wird von der Systempresse en masse echolaliert, auf das er ja in jedes (Unter)Bewusstsein dringe.  Die USA drohen nun angeblich von der  so genannten Fiskalklippe herabzustürzen und den Rest der Welt mit in den Abgrund zu reißen. Buh, was für ein Schreckensgespenst!

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Die Wohlstandsfestung (2)

Um dem wachsenden Flüchtlingsstrom Herr zu werden, hat Griechenland die EU um Hilfe gebeten und die EU-Grenzschutzagentur Frontex angefordert, die für ihr kompromissloses hartes Vorgehen gegen sogenannte „illegale“ Einwanderer berüchtigt ist. Auch in den USA wird die Südgrenze zu Mexico zunehmend militärisiert. Dort sollen unbemannte Predator-Drohnen eingesetzt werden, um „illegale“ Immigranten und Drogenschmuggler zu überwachen, die versuchen die Grenze zu überqueren.  Kosten: 600 Millionen US$. Change, we can believe in? No. 400 Years, same philosophie. Dazu fällt mir das folgende Lied ein:

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Das Gesundheitssystem der USA: American Hellcare!

In den Vereinigten Staaten von Amerika, dem angeblich reichsten Land auf der Erde sind c.a. 42 Millionen Menschen nicht krankenversichert. Ein Armutszeugnis für einen Staat, der sich die teuerste Militärmaschinerie der Welt leistet.
Das folgende YouTube-Video karikiert den maroden Zustand des U.S.-Gesundheitssystems. Der Cartoon ist traurig und lustig zugleich, in englischer Sprache, aber mit Grundkenntnissen leicht verständlich. Absolut sehenswert:
It’s not healcare, it’s hellcare!

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Das Fernsehduell – Yes, we gähn.

Kurze Nachbetrachtung zum gestrigen „Fernsehduell“, der beiden Kanzlerkandidaten Merkel und Steinmeier, für das im Vorfeld mit großem multimedialem Bohei getrommelt wurde: Danke für die gestohlene Zeit! Danke für nichts Neues! Es ist müßig bis albern darüber zu diskutieren, wer das „Duell“ gewonnen hat. Beide haben verloren. Die deutsche Politik hat verloren. Man kann ja zu den politischen Inhalten eines Barack Obama stehen wie man will, aber wenn er spricht hören die Menschen zu. Seine Worte wecken Emotionen, während seine deutschen Pendants den Zuhörer einschläfern. Yes, we can bedeutet zu deutsch: Yes, we gähn,…

Ein „Mixed-Wrestling-Match“ wäre zwar nicht estätischer, aber auch nicht weniger informativ, dafür unterhaltsamer gewesen 😉

G.W. Bush, der schlechteste U.S. Präsident aller Zeiten – Neocons, die Loser des Jahrzehnts ?!

Die neokonservative pseudodemokratische Phrasenideologie ist gescheitert. Ein Indikator dafür ist die desaströse Amtszeit von G.W.Bush. Der verlogene Irakkrieg, Abu Ghraib, Guantanamo, Afghanistan, die exorbitante Staatsverschuldung, die Finanzkrise und steigende Arbeitslosigkeit skizzieren u.a. die Ära Bush jr. Weiterlesen

It’s President Barack Obama!

Barack Obama, der 44.Präsident der Vereinigten Staaten von Amerika

So sieht ein Sieger aus, so sieht Hoffnung aus:

barack_obama

Obama – McCain 349:160 (Wahlmänner, 3 Staaten stehen aktuell noch aus). So einen Sieg nennt man haushoch, oder nicht?

Noch deutlicher allerdings wäre der Sieg für Barack Obama ausgefallen, wenn die ganze Welt abgestimmt hätte. Auf der Webseite If the world could vote haben 868.144 Menschen aus 213 Ländern virtuell ihre Stimme abgegeben:

Barack Obama: 87.3% (758,041 votes)
John McCain: 12.7% (110,103 votes)

Nur in Albanien und Mazedonien hätte McCain gewonnen. Natürlich verzerren diese Zahlen, denn kaum einer in den Armenhäusern dieser Welt hat Zugang zum Internet (aus einigen afrikanischen Ländern z.B. gab es nur eine oder zwei Stimmen), aber der Trend ist doch eindeutig.
Barack Obama wäre auch der Präsident der Welt!

Einige Top-Resultate für Obama:

  • Jamaica……….98.1% (4.011 Stimmen)
  • Kenia………….95.4% (676 Stimmen)
  • Deutschland…92.5% (15.302 Stimmen)
  • Frankreich…. 94.5% (21.372 Stimmen)
  • GB………………92.9% (21372 Stimmen)
  • Australien……92.4% (60564 Stimmen)
  • Japan…………..88.4% (2.063 Stimmen)

Interessant sind auch die Zahlen aus Israel (64.7% / 798 Stimmen), Iran (80.7% / 3.302 Stimmen), Irak (71.4% / 28 Stimmen). Wobei man immer berücksichtigen muss, wenn man die Statistik auf dieser Webseite betrachtet, dass diese nur einen Eindruck vermittelt, zumal in vielen Ländern der Einstieg ins WordWideWeb sowie freie Meinungsäußerung nicht gegeben sind.
Quelle

Afrika tanzt den „Obama-Reggae“

Barack Obama hat kenianische Wurzeln väterlicherseits, er ist einer von ihnen sozusagen ein Halb-Ostafrikaner. Die Chance, dass er der neue Präsident der USA und somit der mächtigste Mann der Welt werden könnte, elektrifiziert die Menschen in Uganda, Tansania und besonders in Kenia, wo jeder fanatisch für Obama schwärmt. Kogelo, das Heimatdorf von Oma Obama wird beinahe zur Wallfahrtsstätte. Von internationalen Fernsehkameras belagert,fiebert man der heutigen Wahl entgegen. Partystimmung. Die lokalen Radiostationen berichten täglich mehrere Stunden über die U.S.-Wahlen.

Die tiefen Wunden, verursacht durch die Parlamentswahlen im Dezember 2007 in Kenia, die von Wahlmanipulation und anschließenden bürgerkriegsartigen Unruhen überschattet waren, sind noch nicht verheilt. Das Land leidet noch immer darunter. Der Tourismus läuft nur langsam wieder an, immer mehr Menschen hungern wegen der hohen Lebensmittelpreise. Je größer die Verzweiflung, desto größer die Hoffnung auf Veränderung, auf Verbesserung. Und diese Hoffnung trägt einen Namen: Barack Obama.

Die imperialen Rohstoffausbeuter, EX-Kolonial- und Postkolonialherren mit ihren falschen Versprechungen hat man satt. Obama ist schwarz, einer von ihnen, ein Afrikaner. Schon Bob Marley’s Weggefährte Peter Tosh sang einst: „Don’t care where you come from, as long as you a black man, you’re an african“.
Barack Obama wäre also nicht nur der Präsident der Vereinigten Staaten, sondern auch der Präsident Kenias, gar der Präsident von ganz Schwarzafrika. Ihrer eigenen korrupten Despoten sind sie längst überdrüssig. Obama ist der Strohhalm an dem sich die Menschen südl. der Sahara nun klammern.
Die Spannung steigt. Afrika tanzt den „Obama-Reggae“.
America do the right thing: VOTE OBAMA!

Der Nr.1-Hit in Kenia:
Cocoa Tea – Barack Obama

Sehr schöner Song, feiner Roots-Reggae, made in Jamaica 🙂

Well, this is not about class,
nor color, race, nor creed.
Make no mistake it’s the changes
well all the people dem need
Then I’m a shout out…Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama
Ooyy ooyy
Dem said Barack Obama, Barack Obama, Barack Obama
Ooyy ooyy
[…]
it is not Hillary Clinton (Obama!)
and it is not John McCain (Obama!)
It is not Chuck Norris (Obama!),
And I know it’s not John Wayne (Obama!),
It is not the one Rambo (Obama!),
And it is not the Terminator (Obama!),
But a new trendsetter (Obama!),
The mountain of the whole America
and dem shout out…

Komplette Lyrics

Schwarzenegger über Obama: „Er muss etwas für seine dünnen Beine tun“

Zitat Arnold Schwarzenegger aus der Financial Times:

Arnold Schwarzenegger, Ex-„Terminator“ und republikanischer Gouverneur von Kalifornien, macht sich Sorgen um Barack Obamas Figur. „Er muss etwas für seine dünnen Beine tun“, rief der ehemalige Bodybuilder auf einer Wahlveranstaltung in Ohio der Menge zu. „Wir sollten ihn ein paar Kniebeugen machen lassen.“ Auch Obamas schmalen Arme seien kein schöner Anblick, der demokratische Präsidentschaftskandidat müsse dringend trainieren, damit er mehr Bizeps bekomme […]

Herr Schwarzenegger, Sie haben da etwas falsch verstanden. Für das Amt eines Präsidenten braucht man Hirn nicht Muskeln! Ansonsten wird seine Amtszeit mindestens zu einem Collateral Damage, wie bei Ihrem republikanischem Parteifreund G.W.Bush. Was nützen 5000 Volt im Bizeps, wenn man keine Lampe am Leuchten hat, Herr Gouverneur? Spricht aus Ihnen immer noch Conan der Barbar? The world is not Hollywood! Ihre Rollen waren meist simpel gestrickt, die Filmdialoge keine rhetorisch intellektuellen Höchstleistungen. Daher empfehle ich Ihnen Dr. Kawashimas Gehirn-Jogging. (Könnte allerdings mittlerweile zu spät sein.)
Hoffentlich heißt es nach den Präsidentschaftswahlen für Ihre Republikaner: Hasta la Vista, Baby 😉